Presseinformation

Engagierter Einsatz verkürzt Stromausfall

Meldung vom 01.03.2010

Im Gebiet der ovag Netz AG weniger Sturmschäden als befürchtet

„Weniger Stromausfall als befürchtet.“ So lautet das Fazit des Leiters der ovag Netz AG, Werner Hasenau, nachdem das Orkantief „Xynthia “ das Versorgungsgebiet der Gesellschaft am 28. Februar durchzogen hat.

Die erste Störung ging bereits um 13:39 Uhr ein. Eine der beiden 20 kV-Leitungen vom Umspannwerk Büdingen nach Altenstadt wurde durch die eingebauten Schutzgeräte automatisch abgeschaltet, weil die Metallkonstruktionsteile eines größeren Zeltes am Schaltmast in Limeshain/Hainchen zu einem Kurzschluss führten. Die Metallstangen des Zeltes hatten die 20 kV-Freileitung im Bereich des Mastes so stark beschädigt, dass infolge dieses Leitungsschadens an einem benachbarten Betonmast der Mastkopf abknickte.

Durch den schnellen und entschiedenen Einsatz des Bereitschaftspersonals der OVAG aus Nidda, konnte nach nur 30 Minuten die Störung lokalisiert und durch Netzumschaltungen die Versorgung von Hainchen, Himbach, Calbach und Orleshausen wieder hergestellt werden. Die Behebung der Schäden am Schaltmast und der Austausch des Betonmastes folgen in den nächsten Tagen.

Um 14:58 Uhr wurde die Netzleitstelle in Friedberg über einen Schaden an der 20 kV-Freileitung in Alsfeld/Angenrod informiert. „Xynthia“ hat einen Holzmast in der 20 kV-Freileitung umgestürzt, weswegen die OVAG die Freileitung umgehend abschalten musste. Mittels eines Mastprovisoriums reparierte die Bereitschaft der OVAG in Alsfeld die Fehlerstelle notdürftig und konnte nach zwei Stunden die Stromversorgung wieder herstellten.

Wiederum zwei Stunden später wurden erneut die Monteure des Netzbezirkes Nidda zum Einsatz gerufen. Ein umgestürzter Baum zwischen Gedern und Wenings hatte zu einem Kurzschluss der 20 kV-Freileitung geführt und die Stromversorgung der Orte Wenings, Bindsachsen und Kefenrod unterbrochen. Durch Netzumschaltungen konnten nach 30 Minuten die Orte wieder an das Stromnetz zugeschaltet werden. Den entstandenen Schäden - umgestürzter Mast und defekte Freileitungsseile - sind bereits erneuert.

Um 18:15 Uhr unterbrach der Sturm die Stromversorgung von Homberg/Höingen unterbrochen. Ein Holzmast konnte der Naturgewalt nicht standhalten und knickte um. Durch den Einsatz eines Notstromaggregates aus Alsfeld war um 20:58 Uhr in Höingen die Stromversorgung erneut sichergestellt.

„Dank dem engagierten Einsatz der Monteure sowie dem Einsatz der hierfür bereitgehaltenen Notstromaggregate waren die Ausfallzeiten der Stromversorgung für die Netzkunden durch das Sturmtief sehr gering“, konstatiert Werner Hasenau. „Die eingebauten Betriebsmittel trotzten den hohen Windgeschwindigkeiten und sind wiederum ein Beweis für die hohe Qualität des OVAG-Stromnetzes.“

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