Biogasanlage mit eigener Freiflächen-PV-Anlage

Einen Blick auf die neue Freiflächen-Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände der Biogasanlage der OVAG im Wölfersheimer Ortsteil Berstadt warfen nun die Vorstände des Unternehmens, Joachim Arnold und Oswin Veith. Die in diesem Jahr gebaute und in Betrieb genommene Anlage, in die rund 434.000 Euro investiert wurde, hat mit ihren 1.676 PV-Modulen eine installierte Leistung von 553 kWp. Die nach Ost-West ausgerichteten Solarzellenflächen erzeugen jährlich voraussichtlich rund 475.000 Kilowattstunden grünen Strom, der fast zu einhundert Prozent für die Eigenversorgung genutzt werden kann.

Die vielfältigen, für die Produktion von Biomethan benötigten elektrisch betriebenen Aggregate - beispielsweise Pumpen, Verdichter und Antriebe - benötigen zusammen mit der Gasaufbereitung für die Einspeisung ins Erdgasnetz etwa 3,5 Millionen kWh pro Jahr. „Das bedeutet, dass wir fortan etwa vierzehn Prozent dieses erforderlichen Stroms durch unsere eigene Photovoltaikanlage erzeugen werden“, sagt Dr. Hans-Peter Frank, der bei der OVAG für Energieerzeugung & Handel die Verantwortung trägt und gleichzeitig einer der Geschäftsführer der Biogasanlage ist. „Mit diesem Projekt werten wir den Energiestandort hier in Berstadt zusätzlich auf und verbessern insgesamt die ökologische Bilanz der Anlage“, betont Michael Schmidt, ebenfalls Geschäftsführer und technisch Verantwortlicher vor Ort.

Als „weiteren Baustein in unserem Angebot der nachhaltigen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien der OVAG-Gruppe“, die einhundert Prozent Gesellschafter der Biogasanlage ist, benennt Vorstand Oswin Veith diese „neuerliche Investition für die Belange des Klimaschutzes und der regionalen Umsetzung der Energiewende.“ Luftlinie nur wenige Kilometer entfernt betreibt die OVAG zusammen mit der Gemeinde Wölfersheim bereits seit 2012 erfolgreich einen 5,3 MW-Freiflächen-Solarpark

Biogasanlage
Biogasanlage Wölfersheim-Berstadt v.l.n.r.: Joachim Arnold, Oswin Veith, Mario Ewald (Projektleiter PV-Anlage), Michael Schmidt und Dr. Hans-Peter Frank.

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