Keine Strompreiserhöhung 2022 bei der OVAG

Strompreis wird für private Haushaltskunden stabil gehalten.

Die Nachrichten gehen seit Herbst durch die Medienlandschaft: „Die Strom-, Gas- und Ölpreise explodieren, auf Verbraucher kommen horrende Kostensteigerungen zu.“ Nachrichten, die generell beängstigen, bei genauer und individueller Betrachtung aber die privaten Haushaltskunden der OVAG im Bereich Strom nicht treffen, denn der Strompreis für deren Endverbraucher bleibt im Jahr 2022 stabil.

Das ist zurückzuführen auf die OVAG-Strategie zur nachhaltigen Beschaffung und in der Zusammensetzung des Endpreises. Holger Ruppel, Vertriebschef der OVAG, erklärt die komplizierte Ermittlung des Strompreises: „Er beruht auf drei Säulen: dem Beschaffungspreis am Strommarkt, also dem reinen Einkaufspreis, dann den Stromnetzentgelten und zuletzt den Steuern und Umlagen auf Strom.“

Die erste Säule, der Beschaffungspreis an der Strombörse, hat sich seit dem Frühjahr 2021 mehr als verdoppelt. Die zweite Säule sind die Stromnetzentgelte, welche im kommenden Jahr ebenfalls steigen. „Das hat mehrere Gründe. Die Netzsteuerung wird durch die Energiewende mit vielen, teils kleinen Einspeisern komplexer und teurer zu regeln. Das Netz muss dafür auch zusätzlich regional und überregional ausgebaut werden, etwa aufgrund der Offshore-Anlagen auf See, deren Strom muss in alle Ecken des Landes transportiert werden, das alles kostet Geld“, erläutert Ruppel. Die dritte Säule besteht aus Steuern und Umlagen, allen voran die EEG-Umlage, durch die der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert wird. Sie beträgt im laufenden Jahr staatlich subventioniert und gedeckelt 6,5 Cent. Die EEG-Umlage wird 2022 neben der staatlichen Entlastung zusätzlich durch die extrem hohen Stromhandelspreise reduziert, wodurch sie durch die Koppelung mit dem Stromhandelspreis sinkt.

Alle Säulen gegeneinander gerechnet ergeben unterm Strich einen unveränderten Strompreis für die OVAG-Kunden im Bereich der privaten Haushaltskunden für das Jahr 2022. „Wir freuen uns, dass wir die Preise stabil halten können und keine Mehrbelastung entsteht“, zieht Vertriebschef Ruppel für diese Kundengruppe Bilanz.

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