Gelungene Zusammenarbeit.
TSV Friedberg-Fauerbach nimmt öffentliche Wallbox an vereinseigener Sporthalle in Betrieb.
Elektromobilität spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende. Durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen können CO2-Emissionen im Verkehrssektor deutlich reduziert werden – insbesondere dann, wenn der benötigte Strom aus erneuerbaren Energien stammt. Gleichzeitig ist der Ausbau einer flächendeckenden und leistungsfähigen Ladeinfrastruktur entscheidend, um die Alltagstauglichkeit und Akzeptanz von E-Mobilität zu erhöhen. Nur wenn Laden einfach, schnell und überall möglich ist, kann sich Elektromobilität langfristig durchsetzen und einen Beitrag zur Transformation des Energiesystems leisten.
Der TSV Friedberg-Fauerbach geht hier in Zusammenarbeit mit der OVAG neue Wege: An der vereinseigenen Sporthalle Am runden Garten hat der Verein jetzt eine vereinseigene Wallbox mit zwei Ladepunkten realisiert und in Betrieb genommen, die über die Elachstraße angefahren werden kann und öffentlich nutzbar ist. Ziel war es, für die Vereinsmitglieder während des Sportbetriebs eine Lademöglichkeit für E-Autos zu schaffen. Einmal als Angebot an die Vereinsmitglieder, aber auch, um den Vereinsbetrieb ein Stück weit mitzufinanzieren, da die Mitgliedsbeiträge nur etwa ein Drittel der Kosten decken. Daher sind die Ladepunkte öffentlich
, berichtet Christian Weber, der als Vorstand Gebäude und Technik für das Projekt verantwortlich ist.
Die Sporthalle darf als Zentrum des Vereinslebens gelten, es gibt zahlreiche Sportangebote, zudem nutzt die Grundschule in Fauerbach die Halle für den Schulsport. Es war schon immer das Anliegen des TSV, die Halle in einem guten Zustand zu bewahren, deshalb investieren wir beständig. So gibt es eine Photovoltaikanlage, vor drei Jahren wurde die komplette Beleuchtung auf LED umgerüstet.
Da der Verein schon lange mit der OVAG zusammenarbeite, sei die Wahl auf den regionalen Energieversorger gefallen. Der Verein hat die Wallbox finanziert, den Betrieb der Station übernimmt die OVAG für den Verein. Ein Fachbetrieb aus Dorheim hat die rund {{ot:number::15000}} Euro teure Anlage installiert.
Die Ladepunkte seien direkt sehr gut angenommen worden, berichtet Weber weiter. Das freut uns und bei entsprechender Nutzung wollen wir zwei weitere Ladepunkte schaffen.
Für Dirk Schneider, bei der OVAG zuständig für Elektromobilität, ist die Zusammenarbeit mit dem TSV ein gutes Beispiel, wie das Thema Energiewende in Zusammenarbeit sinnvoll angegangen werden kann. Hier profitiert ja nicht nur der Verein. Da die Ladepunkte öffentlich nutzbar sind, ist das natürlich für alle E-Mobilisten interessant und eine sinnvolle Erweiterung des Ladenetzwerkes.
Und selbstverständlich werden die Ladepunkte auch in der OVAG E-Mobil-App angezeigt.