Kontrolle aus der Luft.
Die OVAG lässt ihre Freileitungen wieder per Hubschrauber begutachten.
Alle paar Jahre lässt die OVAG ihre 20-kV-Freileitungen im ganzen Netzgebiet kontrollieren – und weil diese vom Boden aus teils schwer zu erreichen sind, lässt sie dafür Experten mit dem Hubschrauber darüber fliegen. Ab dem 21. September ist es wieder so weit. Dabei wird möglichst vermieden, direkt über Wohngebiete zu fliegen.
Unser Ziel ist es, die Leitungstrasse und die daran befindlichen Anlagen aus der Luft zu kontrollieren und mögliche Schäden oder sonstige Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen
, erklärt Stefan Bauer, der bei der OVAG für die Instandhaltung des Freileitungsnetzes zuständig ist. Damit sorgen wir für die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung.
Vom 21. September ab wird der Hubschrauber in wenigen Metern über den Leitungen schweben, dabei beginnt er im Netzbezirk Friedberg bis hin nach Bad Vilbel und befliegt bis etwa Anfang Oktober auch die Leitungen im Raum östliche Wetterau rund um Nidda, dann im hohen und östlichen Vogelsberg und zuletzt im westlichen Vogelsberg rund um Alsfeld.
Die Befliegung findet überwiegend über freiem Gelände statt. Überflüge von Wohngebieten werden nach Möglichkeit vermieden und auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt. Daher ist es schon möglich, dass Anwohnerinnen und Anwohner den Hubschrauber vereinzelt in ihrer Nähe fliegen sehen
sagt Stefan Bauer.
Die geplante Befliegung hat die OVAG mit den zuständigen Naturschutzbehörden sowie dem Regierungspräsidium Darmstadt und dem Regierungspräsidium Gießen abgestimmt und entsprechend kommuniziert.